Kümmert es Dich nicht?

2015.03.08 19:28

반사체 조회 수:12154

Bible Markus4:35-41 
Name Pastor Eun 
Date 2014-09-21 

Kümmert es Dich nicht? - Markus4:35-41                 


35. Am Abend jenes Tages sagte Jesus zu seinen Jüngern: »Kommt, wir fahren zum anderen Ufer hinüber!«

36. Die Jünger verabschiedeten die Leute; dann stiegen sie ins Boot, in dem Jesus noch saß, und fuhren los. Auch andere Boote fuhren mit.

37. Da kam ein schwerer Sturm auf, sodass die Wellen ins Boot schlugen. Das Boot füllte sich schon mit Wasser,

38. Jesus aber lag hinten im Boot auf dem Sitzkissen und schlief. Die Jünger weckten ihn und riefen: »Lehrer, kümmert es dich nicht, dass wir untergehen?«

39. Jesus stand auf, sprach ein Machtwort zu dem Sturm und befahl dem tobenden See: »Schweig! Sei still!« Da legte sich der Wind und es wurde ganz still.

40. »Warum habt ihr solche Angst?«, fragte Jesus. »Habt ihr denn immer noch kein Vertrauen?«

41. Da befiel sie große Furcht und sie fragten sich: »Wer ist das nur, dass ihm sogar Wind und Wellen gehorchen!«

 

Gott lebt. ER ist täglich mit uns und behütet und leitet uns. Aber wir fühlen uns manchmal so, als ob ER sich von uns entfernt hat, vor uns versteckt und schweigt.

 

Wir zweifeln dann: Gibt es Gott wirklich? Wenn ja, dann hat ER sich weit von mir entfernt? Hat ER mich vergessen?

 

Aber Bibel sagt uns ganz deutlich in Psalter 121:4 „Er, der Beschützer Israels, wird nicht müde und schläft nicht ein“

 

Gott beschützt uns tag und nachts und wird nicht müde. Wir sind die, die  schwach sind. Und wenn wir sein Gegenwart nicht spüren und fühlen, dann zweifeln wir und haben Angst. Gott schweigt tatsächlich auch mal. Aber nur weil ER damit etwas bezweckt. 

 

Wenn man sich die Welt anschaut, könnte man denken: Warum geschehen so viele schreckliche Dinge, wenn es Gott wirklich gibt? 

 

Ein ganzes Dorf wird verbrannt, nur um Machtwillen.

Arme Menschen werden verachtet.

Keiner wischt dem anderen die Tränen ab.

Das Gute wird zu Bösem, die Wahrheit in Lüge verwandelt.

Lüge, Sünden und Dunkelheit bedeckt die Welt.

 

Wir fragen dann zu Gott: Kümmert es dich nicht, was hier passiert? 

So fangen Zweifel an. 

 

Im heutigen Bibeltext fordert Jesus seine Jünger auf, zum anderen Ufer hinüberzufahren. Auf diesem Weg erfahren die Jünger das, was wir in unserem Leben auch erfahren. Ein schwerer Sturm kam auf sei zu. Und die Jünger zweifelten genauso wie wir. „Herr, kümmert es dich nicht, dass wir untergehen?“

 

Lass uns hier kurz nachdenken.

Liebt Gott mich nicht? Doch, ER liebt mich. ER hat doch sein Leben für uns geopfert. Also kann es nicht sein, dass ER mich nicht liebt.

 

Im heutigen Bibeltext werden wir erkennen, dass Gott auch mitten in einem schweren Sturm unseres Lebens uns liebt und ER damit etwas bezweckt. Was bezweckt ER wohl damit?

 

Erstens, ER möchte, dass wir mehr Mut im Glauben aufbringen. 

Die Jünger gehorchen Jesus und fahren zum anderen Ufer hinüber. In Vers 36 können wir lesen, dass es nicht nur ein Boot gab, sondern auch andere Boote mitfuhren.

 

Am See Genezareth geht die Sonne unter und sie unterhalten sich auf dem Boot mit Jesus. Was für ein idyllisches Bild. Es verging dann eine Weile. Jesus war müde und ER legt sich hinten im Sitzkissen im Boot schlafen.

 

Und kurz danach kam ein schwerer Sturm auf, so dass Wellen ins Boot schlugen. Ein unerwartetes Chaos entstand und die Gefahr war groß.

 

Wir sollten uns in dieser Situation zwei Fragen stellen..

Erstens, warum kam ein schwerer Sturm auf?

Und zweitens, kann ein Chaos auch in Gegenwart Gottes geschehen?

 

Bevor ein Schiff ausläuft, wird das Wetter abgeschätzt. Das war damals bestimmt auch so. Instinktiv wussten die Schiffsleute, dass es kein Problem ist, an dem Tag mit dem Schiff auszulaufen. Denn sie haben ja ihr ganzes Leben dort verbracht und kannte Genezareth See in und auswendig.

 

Aber was passierte dann? Wider Erwarten kam ein schwerer Sturm auf.

Ist man mit Jesus zusammen, so geschahen oft ganz unerwartete Dinge.

Und es ist nicht das, worüber wir uns staunen sollten

 

Es ist für uns nicht einfach zu verstehen. Aber klar ist, dass dieses Chaos nicht bei Jesus sondern bei den Jüngern ist.

 

Jesus befand sich in der gleichen Situation. Aber ER schlief friedlich. Jesus befand an einem gleichen Ort. Aber es schaut ganz danach aus, als wären Jesus und die Jünger in zwei verschiedenen Orten. Beide empfinden die Situation ganz anders.

 

Im Leben passieren so viele verschiedene Sachen. Und es gibt nicht viele Dinge, die nach Plan laufen. Manchmal kommt ein unerwarteter Sturm auf einem zu.

 

Typisch für Genezareth See war es, dass sich die Situation dort jeder Zeit ändern kann. Der ruhige See kann sich im nächsten Moment zu einem stürmischen See verwandeln. Der Sturm kann manchmal so stark sein, dass es sogar für Experten schwer ist, ihn zu bändigen.

 

Jesus war auf diesem Schiff. Und auch in seiner Gegenwart kam Sturm auf. Aber Jesus blieb ruhig. Was war anders?

 

Die Antwort ist in Vers 40. »Warum habt ihr solche Angst?« »Habt ihr denn immer noch kein Vertrauen?«

 

Glaube und Angst sind Gegensätze. Hat man Glaube, dann hat man keine Angst. Hat man aber viel Angst, so hat man wenig Glaube.

 

Genau diesen Punkt spricht Jesus hier gerade an. Jesus sagt zu seinen Jüngern: Ihr kennt doch, dass im Leben immer wieder ein schwerer Sturm aufkommen kann. Ihr müsst doch aber kennen, dass ich immer bei Euch bin. Auch in diesem Chaos, in diesem Geschehnis, bin ich doch mit Euch!

 

Und diese Zuversicht seiner Gegenwart wird alle Ängste in unserem Leben vernichten. In Johannes 16:33 steht: „Dies alles habe ich euch gesagt, damit ihr in meinem Frieden geborgen seid. In der Welt wird man euch hart zusetzen, aber verliert nicht den Mut: Ich habe die Welt besiegt!«

 

Als der Sturm immer stärker wurde und die Jünger alles, was in ihrer Macht standen, versucht hatten, kommen sie zu Jesus und wecken IHN auf. Sie weckten Jesus mit einem Vorwurf auf. Aber das, was Jesus will ist nicht unser Vorwurf sondern unser Mut im Glauben.

 

Der allmächtige Gott kennt alle Stürme, die auf seine Kinder kommen könnte, ob von gestern, von heute oder von morgen. ER erwartet von seinen Kindern, dass sie mutig im Glauben dem Sturm standhalten.

 

ER will, dass seine Kinder, auch wenn die Welt in Chaos befindet, ruhig im Gebet den Glaubensweg schreiten.

 

ER will, dass wir nicht einmal ein bisschen von dem Chaos abgelenkt werden, sondern wir auf unser Glauben beharren.

 

ER will dass wir uns diesen Charakter und dieses Verhalten aneignen.

 

Es ist nicht so, dass es IHN nicht kümmert, was uns passiert. Auch in diesem Moment ist Jesus mit uns und hört unser Stöhnen und Leid. Und ER leidet mit uns.

 

Liebe Gemeinde! Seid nicht erschrocken wegen des schweren Sturmes, der auf euch zukommt. Betet stattdessen! Es ist ein Zeichen dafür, dass Jesus mit euch ist. Geht auf IHN zu mit euren Problemen. Er wird euch annehmen und es wird euch geholfen. 

 

Zweitens, ER will uns zeigen, wie mächtig ER ist.  

Was haben die Jünger wohl gemacht, bevor sie zu Jesus kamen und IHN aufweckten?

Sie haben sicherlich Segel vom Schiff heruntergelassen, damit das Schiff nicht zu sehr vom Wind hin und her getragen wird. Sie könnten auch durch Rudern versucht haben, dem Sturm entgegen zu wirken. Sie haben sicherlich schwere Sachen ins Meer geworfen, weil sie Angst hatten, dass das Schiff versinkt.

 

Woher ich das weiß? In der Bibel sind alle Antworten auf die Fragen des Lebens.

In Jona 1:5 begegnete auch Jona einen schweren Sturm. Da lesen wir:Die Seeleute hatten große Angst und jeder schrie zu seinem Gott um Hilfe. Um die Gefahr für das Schiff zu verringern, warfen sie die Ladung ins Meer. Jona war nach unten gegangen, hatte sich hingelegt und schlief fest.“

 

In anderen Booten haben die Menschen wahrscheinlich nach ihren Gott gerufen, an den sie glauben. Ein Sturm kam und ein Chaos entstand. Gut war aber, dass den Jüngern eingefallen war, dass Jesus mit ihnen war.

 

Gesegnet sind die, die erkennen, dass Jesus mit Ihnen ist, ob ein schwerer Sturm aufkommt und ob das Boot zu versinken droht. Denn diese suchen Jesus auf. Bedauerlich ist es für die, die nicht wissen, dass Jesus mit ihnen ist.

Die Jünger weckten Jesus auf und vertrauten IHM. Und ER klärte die Situation auf. Jesus sprach ein Machtwort und der Sturm legte sich. Der Sturm legte sich und das Meer wurde ruhig.

  

Jesus zeigte seine Macht. Es ist eine Szene, in der es deutlich wird, dass Jesus selbst der Schöpfer, der Herr aller Geschöpfe, ist. Der Allmächtige Gott tritt auf. Die Jünger sehen es und flüstern beängstigt. 

„Wer ist das nur!“ In diesem Satz steckt Ehrfurcht vor Jesus.

Liebe Gemeinde!  

Glauben in unserem Leben ist nicht nur eine Einverständniserklärung über das Richtige. Glauben bedeutet, dass wir uns mit Ehrfurcht fragen: „ Wer ist das nur?“.

Durch diese Fragestellung erwarten wir von Gott SEINE Gnade. In dieser Frage steckt unser Bekenntnis „Du bist unser Gott!“ drin. Durch dieses Ereignis kamen die Jünger zur Erkenntnis, dass Jesus Gottes Sohn ist.

Menschen überschätzen oft ihre eigne Kraft. Sie waren auf dem Mond, reisten im All. Darauf bilden sie sich was ein. Sie sind so überheblich geworden, dass sie durch Zellforschungen es wagen, Menschen zu klonen.

In Römer 11:33 steht: „Wie unergründlich tief ist Gottes Reichtum, wie tief seine Weisheit und seine Voraussicht! Wie unerforschlich sind seine Gerichtsurteile, wie unbegreiflich seine Führungen!“

 

Wie mächtig und intelligent auch ein Mensch ist, ein Schlag von Gott und der Mensch ist machtlos und nichtig.

 

Alle Menschen waren von Kernkraftwerk begeistert, aber mit einem Sturm kann Gott Kernkraftwerkt zu Nichte machen. 

 

Liebe Leute!! Baut eure Hoffnung nicht auf Menschen!

 

In Jesaja 2:22 steht: „Zählt doch nicht auf Menschen! Sie sind nichts als ein Hauch, und mehr sind sie auch nicht wert.“

 

Die Haupttätigkeit von Pastoren ist Menschen zu treffen. Sie verkünden das Evangelium an sie. Sie erzählen von Jesus, den sie persönlich begegnet haben. 

 

Aber weil sie so viele Menschen begegnen, kommt es manchmal vor, dass Pastoren ihr Vertrauen auf Menschen bauen und auf sie zählen.

 

Wenn man den Missionsfeld erweitern und mehr Menschen dienen will, ist es notwendig, dass man sich auf anderen verlässt und an Menschen vertraut, der einem weiter helfen kann.

 

Aber dann kann es dazu kommen, dass der Menschen, dem man vertraut hat, einem verrät. Man wird enttäuscht. Solche Dinge passieren. Wenn wir uns auf Menschen zählen, dann bleibt uns nur die Enttäuschung.

 

Wir Menschen sollten gegenzeitig respektieren und anerkennen, dass wir nicht perfekt sind und jeder von uns Fehler machen kann. Wir müssen erkennen, dass Menschen zu lieben da sind und nicht dafür, dass wir auf sie zählen und Glauben schenken.

 

Wir müssen unsere Hoffnung auf Gott bauen.

Wir müssen darauf hoffen, dass nur seine Herrlichkeit zu Tage kommt.

Wir müssen uns nur auf IHN anlehnen, nur IHN ehrfürchten und nur seine Gegenwart erhoffen.

 

Deswegen ist das wichtigste Ziel im Westminster Glaubensbekenntnis: Gott zu verherrlichen und IHN ewiglich Freude zu bereiten.

 

 

Ich schließe meine Predigt.

Liebe Glaubensgeschwister!

Erwartet nicht, dass ihr auf dieser Welt durch euer Leben zu etwas werdet. Das ist dumm. Wir sind so ohnmächtig, dass wir nicht einmal einen sanften Wind stilllegen können.

 

Habt Erwartung an Jesus Christus. Geht jeden Tag zu IHM. Denn ER allein kann uns alle retten. Er bringt den stärksten Sturm zu Ruhe. ER hält alle Stürme in unserem Leben.

 

Wird der Sturm nicht still, dann liegt es an uns. Weil wir nicht zu IHM vortreten, weil wir nicht Hoffnung an IHM sondern an anderen Dingen setzen.

 

Ich segne uns, dass wir alle vor Jesus treten und wie verrückt für die Errettung aller Nationen beten.

 

Es ist nicht so, dass es Jesus nicht kümmert, was uns geschieht. ER will, dass wir jetzt zu IHM kommen. Er will, dass wir trotz des starken Sturmes mutig im Glauben Licht dieser Welt werden, das die Welt, die durch  Dunkelheit in einem Chaos befindet, hell erleuchtet.

Ich segne uns, dass wir, Du und ich, dieses Licht werden. 

 

번호 Bible 제목 Name Date 조회 수
48 Epheser 6:10-11  Legt die Waffen an, die Gott euch gibt! Pastor Eun  2015-03-15  14114
47 Markus 16:15  Bevor die Nacht anbricht Pastor Eun  2015-03-08  13453
46 Jeremia33:1-3  Ein Christ, der Vision anstrebt! Pastor Eun  2015-01-25  14039
45 Jeremia 10 :23-25  Der Lebensweg der Menschen Pastor Eun  2015-01-18  12266
44 Lukas 2: 8-14  Menschen, die zu Weihnachten zusammen kommen Pastor Eun  2014-12-21  12456
43 Offenbarung3:14-22  Der siebte Brief – Laodizea Gemeinde Pastor Eun  2014-11-30  12093
42 Offenbarung3:7-11  Der sechste Brief von Jesus – Philadelphia Gemeinde Pastor Eun  2014-11-23  12313
41 Offenbarung3:1-6  Der fünfte Brief von Jesus - Sardes Gemeinde Pastor Eun  2014-11-16  12309
40 Offenbarung 2:18-29  Brief von Jesus IV – Thyatira Gemeinde Pastor Eun  2014-11-09  11817
39 Offenbarung 2: 12-17  Brief von Jesus III- Pergamon Gemeinde Pastor Eun  2014-11-02  12358
38 Offenbarung 2: 8- 11  Der Brief von Jesus ll–Smyrna Gemeinde Pastor Eun  2014-10-26  12193
37 Offenbarung 2:1-7  Der Brief von Jesus I – Ephesus Gemeinde Pastor Eun  2014-10-19  11732
» Markus4:35-41  Kümmert es Dich nicht? Pastor Eun  2014-09-21  12154
35 Apostelgeschichte2:42-47  Gemeinschaft, die Jesus feiert Pastor Eun  2014-08-31  12169
34 Korinther1:26-31  Glaubensgemeinschaft Pastor Eun  2014-08-17  11956
33 Römer8:1-11  Der Gedanke des Glaubens verändert das Leben Pastor Eun  2014-08-03  11345
32 1.Petrus 4:12-16  Habt Anteil am Leid Jesu Christi Pastor Eun  2014-07-20  12145
31 Matthäus 15:21-28  Du hast ein grosses Vertrauen Pastor Eun  2014-07-13  11924
30 Matthäus 15:28  Du hast ein großes Vertrauen Pastor  2014-06-29  12525
29 Prediger 3:1-11  Kairos Pastor Eun  2014-05-18  15123

서비스 링크

X
Login

브라우저를 닫더라도 로그인이 계속 유지될 수 있습니다. 로그인 유지 기능을 사용할 경우 다음 접속부터는 로그인할 필요가 없습니다. 단, 게임방, 학교 등 공공장소에서 이용 시 개인정보가 유출될 수 있으니 꼭 로그아웃을 해주세요.

X