Der Brief von Jesus I – Ephesus Gemeinde

2015.03.08 19:30

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Bible Offenbarung 2:1-7 
Name Pastor Eun 
Date 2014-10-19 

Der Brief von Jesus I – Ephesus Gemeinde


1. »Schreibe an den Engel der Gemeinde in Ephesus: So spricht Er, der die sieben Sterne in seiner rechten Hand hält und zwischen den sieben goldenen Leuchtern einhergeht:

2. Ich weiß von all dem Guten, das ihr tut: von eurem Einsatz

und eurer Ausdauer. Von eurem Einsatz: Ihr duldet niemand unter euch, der Böses tut; und die Leute, die sich als Apostel ausgeben, aber keine sind, habt ihr geprüft und als Lügner entlarvt.

3. Und von eurer Ausdauer: Um meinetwillen habt ihr gelitten

und doch nicht aufgegeben.

4. Aber etwas habe ich an euch auszusetzen: Eure Liebe ist nicht mehr so wie am Anfang.

5. Bedenkt, von welcher Höhe ihr herabgestürzt seid! Kehrt um und handelt wieder so wie zu Beginn! Wenn ihr euch nicht ändert, werde ich zu euch kommen und euren Leuchter von seinem Platz stoßen.

6. Doch eins spricht für euch: Ihr hasst das Treiben der Nikolaïten genauso wie ich.

7. Wer Ohren hat, soll hören, was der Geist den Gemeinden sagt! Allen, die durchhalten und den Sieg erringen, gebe ich vom Baum des Lebens zu essen, der im Garten Gottes steht.«

Die Offenbarung ist die Prophezeiung darüber, was am Jüngsten Tag geschehen wird. Das Verborgene wird zum Vorschein kommen. Aber eigentlich war die Offenbarung ein Liebesbrief an die Christen, die von Römer verfolgt wurden und in Schwierigkeiten befanden.

Dieser Brief sollte ihnen Trost und Hoffnung geben. Denn zum Schluss werden das Volk Gottes und die Kirche die Sieger sein.

Fasst man die Offenbarung zusammen, hat Gott in Jesus Christus Sein Reich begonnen, die Führung verwirklicht und zuletzt durch IHN einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen.

Das, was wir heute gelesen haben, war ein Schreiben an eine von sieben Kirchengemeinden in Kleinasien.

Der Aufbau der Briefe an die sieben Kirchengemeinden war identisch. Lob, Tadel, Ermahnung und Versprechung.

Aber der konkrete Inhalt war unterschiedlich.

Ab heute werde ich sieben Wochen lang über die Briefe von Jesus an die sieben Kirchengemeinden predigen.

Die erste Predigt ist der Brief an die Ephesus Gemeinde.

Was schrieb Jesus an diese Gemeinde?

Als erstes schrieb ER: „ich kenne dich“.

Die sieben Leuchter im ersten Vers sind die sieben Gemeinden selbst und die sieben Sterne die Leiter der sieben Gemeinden.

Und Jesus sagt, dass Er die Gemeindeleiter in seiner Hand festhält. Ein Gemeindeleiter kann nicht vollkommen sein, ohne dass Jesus ihn fest in SEINER Hand hält. Jesus hält in Seiner rechten Hand der Macht die Kirche und die Leiter.

Das ist auch der Grund dafür, dass die Kirche trotz Verfolgungen und Leiden aller Arten immer ein Sieger ist.

Wir sind endlos schwach, aber Jesus hält uns in Seiner Hand.

Es gibt nichts, wovor wir uns fürchten müssen, wenn wir in Seinem Hand sind.

 

Jesus, der die Kirche und die Leiter in Seiner Hand hält, sagt zu der Gemeinde in Ephesus: “Ich kenne dich. Ich kenne eure Taten, Mühe und Geduld.

In der Apostelgeschichte Kapitel 19 verkündet der Apostel Paulus das Wort Gottes in Ephesus und gründet dort eine Kirchengemeinde. Da geschah ein Wunder.

In Apostelgeschichte19:19 steht (Lass uns zusammen lesen): „Eine beträchtliche Anzahl von ihnen brachte ihre Zauberbücher und verbrannte sie öffentlich. Man schätzte, dass die verbrannten Bücher 50,000 Silberstücke wert waren.“

Zauberer und Götzendiener taten Buße und sie änderten ihre Lebensweise. Die Anhänger von anderen Religionen sahen das.

Damals gab es Menschen, die in der Umgebung des Tempels der Göttin Artemis Nachbildungen von der Göttin verkauften.

Wie haben wohl diese Leute darauf reagiert? Es kam zu einem Aufruhr in Ephesus

In Apostelgeschichte19:28-29 steht: “Als die Männer das hörten, wurden sie wütend und riefen: »Groß ist die Artemis von Ephesus!« Die ganze Stadt geriet in Aufruhr und die Leute stürmten ins Theater.

Gaius und Aristarch, Reisegefährten von Paulus aus Mazedonien, wurden von der Menge gepackt und mit dorthin geschleppt.“

Es gab ein großer Aufruhr in Ephesus. Eine neue Lebensgeschichte wurde geschrieben, als das Evangelium verkündet wurde.

Wie war das in Rom?

Rom beobachtete unter Spannung die Vermehrung der Christen. Und letztendlich wurden die Christen dort heftig verfolgt.

Im Jahre 64 nach Christus brach in Rom ein Feuer aus.

Und die Christen wurden als Sündenbock hingestellt.

Zu jener Zeit stirbt Petrus als Märtyrer.

In den Jahren 90 bis 96 zu der Zeit des Kaisers Domitian wurden die Christen verfolgt, weil sie sich nicht vor dem Kaiser verbeugt haben.

In dieser Epoche wurde Johannes, der die Offenbarung schrieb, nach Patmos ausgewiesen.

Danach folgten noch weitere acht heftige Unterdrückungen.

Das Leben der Christen war damals elend.

Wegen der Verfolgung mussten sie in Gebirge fliehen und litten unter Hunger und Todesangst.

Weswegen? Um Jesu willen.

Der Preis für die Bekennung Jesu Christi als Herr war sehr groß. Man musste es mit eignen Leben zahlen. Trotz dieser Gefahr waren die Christen in Ephesus erstaunlich gelassen.

Wir sollten heute über unser Glaubensleben nachdenken.

Wir leben in einer wohlhabenden Gesellschaft mit Religionsfreiheit. Aber wie ist unser Glaubensleben?

Wir müssen nichts aushalten oder erleiden um Jesu willen.

Aber wie träge sind wir in unserem Glauben! Wir sollten uns schämen.

Vater! Vergib uns.

Wir leben in solch einer wohlhabenden Gesellschaft und doch führen wir ein armseliges Glaubensleben.

 

Liebe Gemeinde! Seid nicht träge!

Strebt euch nach dem wahren Glaubensleben.

Bemüht ihr euch, wahrlich Jesus nachzufolgen, so wird es Verfolgungen geben.

In 2. Timotheus 3:12 steht: „Alle, die in der Bindung an Jesus Christus ein Leben führen wollen, das Gott gefällt, werden Verfolgungen erleiden.

Aber trotz Verfolgungen wird es uns nichts geschehen.

Wir sollten lediglich weiter dafür beten, dass wir bis zuletzt geduldig sind, treu bleiben und nicht träge werden.

Bis zu Jüngsten Tag darf unser Glauben nicht ändern.

Jesus kennt uns. Jesus kennt unseren Einsatz und unsere Ausdauer.

Als zweites schrieb Jesus: ich habe etwas an dich auszusetzen.

Sie hatten Ihr Glaube mit Einsatz, Ausdauer und Fleiß gehalten, aber sie hatten eine fatale Schwäche.

Was war diese Schwäche? Sie verloren die erste Liebe.

Sie verloren die Treue und das reine Herz, welche sie bei der ersten Liebe hatten.

Sie verloren Demut und Leidenschaft, die sie mit der Gemeinschaft geteilt hatten.

Als sie Jesus liebten, folgten sie Jesus auch in der schwierigsten Situation.

Wenn man jemand liebt, dann geht man mit dem Liebenden überall hin.

Liebe Gemeinde, erinnert ihr euch an die erste Begegnung mit Jesus?

Jesus forderte die Gemeinde in Ephesus auf, nachzudenken, wann sie die Liebe verloren haben.

ER fordert sie auf, umzukehren und wieder so wie zu Beginn zu handeln.

Sie sollen wieder umkehren. Sie sollen das Herz zu Beginn wiedererlangen und handelt so wie zu Beginn.

Er sagt: „Wenn ihr euch nicht ändert, werde ich zu euch kommen und euren Leuchter von seinem Platz stoßen.“

Menschen vergessen leicht die Vergangenheit.

Wenn zwei Menschen sich lieben, bemühen sie sich gut und zuvorkommend zueinander zu sein.

Und sie heiraten. Nach einiger Zeit haben sie die Zeit ihrer ersten Liebe völlig vergessen.

Sie streiten sich.

Sie sind wie Feinde. Dann brauchen sie die Umkehrung zu der ersten Liebe.

Sie müssen darüber nachdenken, wann und warum ihre Liebe nachgelassen hat.

Und den Grund beseitigen und wieder zu der ersten Liebe umkehren.

Auch Wir müssen die erste Liebe zu Jesus wieder erlangen.

Überlegt mal! Wann verschwand die Liebe zu Jesus?

Nach der Heirat? Nachdem ihr krank geworden seid?

Nachdem euer Geschäft pleite gegangen ist?

Nachdem ihr eure Kinder und Eltern verloren habt?

Kehrt um zu dem Zeitpunkt des Verlustes und fangt von neuem an.

Jesus wartet auf euch an dieser Stelle.

Wenn wir umkehren, wird Jesus uns in seiner Arme nehmen und mit uns in die Zukunft schreiten.

Wir kennen alle das Gleichnis des verlorenen Sohnes in Lukas 15.

Der verlorene Sohn nahm sein Erbe und verließ das Elternhaus.

Er verpulverte sein Vermögen und wurde ein Bettler.

Er aß Früchte, die eigentlich für Schweine bestimmt waren.

Aber dann erinnert er sich an die Zeit beim Elternhaus.

Damals genoss er die Liebe seines Vaters.

Er erinnert sich an den Ort seiner ersten Liebe.

Und diese Erinnerung bewegt den verlorenen Sohn zur Rückkehr. Der Sohn kehrt zu seinem Vater zurück.

Lass uns zusammen Lukas 15 Vers von 20 bis 24 lesen:

20. So machte er sich auf den Weg zu seinem Vater. Er war noch ein gutes Stück vom Haus entfernt, da sah ihn schon sein Vater kommen, und das Mitleid ergriff ihn. Er lief ihm entgegen, fiel ihm um den Hals und überhäufte ihn mit Küssen.

21. 'Vater', sagte der Sohn, 'ich bin vor Gott und vor dir schuldig geworden, ich bin es nicht mehr wert, dein Sohn zu sein!'

22. Aber der Vater rief seinen Dienern zu: 'Schnell, holt die besten Kleider für ihn, steckt ihm einen Ring an den Finger und bringt ihm Schuhe!

23. Holt das Mastkalb und schlachtet es! Wir wollen ein Fest feiern und uns freuen!

24. Denn mein Sohn hier war tot, jetzt lebt er wieder. Er war verloren, jetzt ist er wiedergefunden.' Und sie begannen zu feiern.

Kehrt um zur ersten Liebe und fallt in den Armen des Vaters. Und genießt das Privileg des Vaters als sein Kind.

Je näher wir an die Endzeit nähern, desto mehr schwindet die Liebe.

In Matthäus 24:12 nannte Jesus als Zeichen der Endzeit, dass die Liebe bei den meisten Menschen erkalten wird.

Umso wichtiger ist es, dass in uns die Flamme der Liebe entfacht.

Letztendlich ist es Liebe, das zählt!

Ist die Liebe wieder hergestellt, dann wird auch alle andere Bereiche in unserem Leben geheilt.

In 1. Johannes 4:12 steht: „Niemand hat Gott je gesehen.

Aber wenn wir einander lieben, lebt Gott in uns.

Dann hat seine Liebe bei uns ihr Ziel erreicht.

Ich fasse zusammen.

Die Kernaussage von Jesus in seinem Brief ist: Ich weiß von all dem Guten, das ihr tut: von eurem Einsatz und eurer Ausdauer. Aber eure Liebe ist nicht mehr so wie am Anfang. Kehrt um und findet eure Liebe wieder.

Dieser Brief ist an uns gerichtet.

Liebe Glaubensgeschwister!

Jesus liebt uns so sehr, dass ER für uns gestorben ist.

Kehren wir zu dieser Liebe zurück. Und lieben wir IHN mit ganzem Herzen. Auch, wenn diese Liebe unser Leben kostet.

Wenn wir zu der ersten Liebe zurückkehren, so wird Gott uns mit Gnade erfüllen.

Ich wünsche mir, dass wir alle Christen werden, bei denen bei der Gedanke an Jesus Christus das Herz vor Freude klopft, beim Ruf Seiner Namen auf Grund Seiner Gnade und Hoffnung Tränen fließen.

Findet eure erste Liebe zu Jesus Christus wieder!

Kehrt um und erlangt das Herz zu Beginn wieder!

Liebt ihr etwas lieber als Jesus Christus.

Legt dies heute vor Gott nieder und kehrt um zu der Liebe Gottes.

Das will Jesus heute von uns.


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