Brief von Jesus III- Pergamon Gemeinde

2015.03.08 19:38

반사체 조회 수:12360

Bible Offenbarung 2: 12-17 
Name Pastor Eun 
Date 2014-11-02 

Brief von Jesus III- Pergamon Gemeinde


12. »Schreibe an den Engel der Gemeinde in Pergamon:

So spricht Er, der das scharfe, beidseitig geschliffene

Schwert hat:

13. Ich weiß, wo ihr wohnt: dort, wo der Thron des Satans steht.

Und doch haltet ihr am Bekenntnis zu meinem Namen fest

und habt euren Glauben an mich nicht widerrufen,

nicht einmal, als mein treuer Zeuge Antipas bei euch

getötet wurde, dort, wo der Satan wohnt.

14. Trotzdem habe ich einiges an euch auszusetzen:

Bei euch gibt es Anhänger der Lehre Bileams.

Der stiftete Balak an, die Israeliten zur Sünde zu verführen. Da aßen sie Fleisch vom Götzenopfer und trieben Unzucht.

15. Solche Leute gibt es auch bei euch – solche,

die der Lehre der Nikolaïten folgen.

16. Kehrt um! Sonst komme ich in Kürze über euch und

werde gegen diese Leute mit dem Schwert aus meinem

Mund Krieg führen.

17. Wer Ohren hat, soll hören, was der Geist den Gemeinden

sagt! Allen, die durchhalten und den Sieg erringen, werde

ich von dem verborgenen Manna zu essen geben.

Jeder und jede von ihnen wird einen weißen Stein

bekommen; darauf steht ein neuer Name, den nur die

kennen, die ihn empfangen.«

 

Heute werden wir den dritten Brief anschauen, den Jesus durch Johannes an die Gemeinde Pergamon geschickt hat.

Pergamon war eine Stadt voller Götzen.

In der Stadt waren noch Trümmer und Überreste der Tempel von obersten Gott Zeus, von Gott der Macht Dionysus,

von Göttin der Weisheit Athene und von Gott der Heilkunst Asclepius.

Außerdem noch der Tempel von dem ersten römischen Kaiser Octavius, den er für seine Ehre bauen lassen hat.

Daher wird dieser Ort in der Bibel als ein Ort beschrieben,

wo der Thron des Satans befindet.

Und an solch einem Ort wurde die Pergamon Gemeinde gegründet.

 

Man kann sich fast denken, wie das Leben der Christen damals gewesen sein muss.

Die Gläubigen wurden immer wieder gezwungen, Götzen und Kaiser zu dienen.

Wenn man sich nicht anpasste, war das Alltagsleben dort ganz schwierig.

Ich wünsche mir, dass wir heute durch den dritten Brief auf unser Leben zurückblicken, damit wir erkennen, wo wir gerade auf unserem Glaubensweg stehen.

Was für eine Gemeinde war die Pergamon Gemeinde?

 

1. Sie hat unter Todes Drohung den Glauben an Jesus nicht widerrufen

In Vers 12 zeigt sich Jesus als der, der das scharfe und beidseitig geschliffene Schwert in der Hand hält.

Seine Erscheinung war viel dramatischer als sonst.

Das ist ein Bild von einem Richter, der das Schwert des Gotteswortes hält.

Hiermit wird deutlich gemacht, dass die Entscheidung über Leben und Tod bei Jesus ist und nicht beim Kaiser.

Und dieser Jesus sprach nun zur Pergamon Gemeinde.

Er sagt in Vers 13: „Ich weiß, wo ihr wohnt“

Er weiß, in welcher Situation und in welcher Umgebung sie sich befinden.

 

Laut historischen Dokumenten wird Pergamon als „die Metropole des Irrglaubens (der Irrlehre)“ bezeichnet.

Die Gläubigen in Pergamon aber hielten am Glaubensbekenntnis zu Namen Jesu Christi fest und hatten den Glauben an IHN nicht widerrufen.

Dort, wo der Thron Satans befand.

Daher lobte Jesus diese Gemeinde.

Warum hielten sie fest zu dem Namen Jesu Christi?

Weil nur Jesus der Herr, der Weg, die Wahrheit und das Leben ist.

In Johannes 14:6 steht: "ich bin der Weg, denn ich bin die Wahrheit und das Leben. Einen anderen Weg zum Vater gibt es nicht.“

Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben für Christen.

 

Womit könnten Christen diesen Jesus ersetzen?

Hier ist überhaupt kein Kompromiss möglich.

Jesus ist unersetzbar.

Antipas, der im heutigen Bibeltext erwähnt wird, war ein Märtyrer, der bis zuletzt kompromisslos die Wahrheit verkündete und deswegen gefangen genommen wurde.

Er wurde dann zum Statthalter gebracht.

Damals war der Statthalter der politische Führer und der Oberhaupt der Vergötterung des Kaisers.

Er befahl Antipas sich vor der Büste des Kaisers zu verbeugen und den Kaiser als sein Herr anzuerkennen.

Nur ein Satz „der Kaiser ist mein Herr“ hätte genügt.

Aber er verweigerte und bekannte, dass Jesus sein Herr ist.

Der Statthalter tötete Antipas, um an ihm ein Exempel zu statuieren.

Er dachte, dass die anderen dann gehorsam sein würden.

Doch die Gläubigen hatten den Glauben an Jesus nicht widerrufen.

 

Christen leben wieder, auch wenn sie getötet werden.

Jesus starb am Kreuz und seine Jünger flüchteten sich.

Aber als sie den auferstanden Jesus wieder trafen, waren sie IHM mit ihrem Leben treu.

Aber Nach dem Märtyrertod von Stephan wurde die Kirche aufgelöst und die Christen in allen Richtungen zerstreut.

Doch dadurch konnte das Evangelium auf der ganze Welt verkündet werden und schließlich machte Rom das Christentum zur Staatreligion.

In Apostelgeschichte 1:8 steht: „Aber ihr werdet mit dem Heiligen Geist erfüllt werden, und dieser Geist wird euch die Kraft geben, überall als meine Zeugen aufzutreten:

in Jerusalem, in ganz Judäa und Samarien und bis ans äußerste Ende der Erde.“

Das Evangelium ist das Leben und die Macht.

Für unsere Brüder und Schwester aus Iran bedeutet ‚

ein Glaube zu haben‘ ‚das Leben zu riskieren‘.

In ihrem Land gab es viele Verfolgungen und Leid, weil sie den Glauben treu blieben.

In vielen anderen Ländern in unserer Umgebung muss man einen Märtyrertod in Kauf nehmen, wenn man gläubig ist.

Für viele wäre es einfacher Kompromiss zu schließen.

Aber das machen sie nicht, da es kein Kompromiss gegen Wahrheit geben kann.

Sie wissen, in dem Moment, wo sie Kompromiss schließen, werden sie die Heiligkeit verlieren.

Sie geben für die Bewahrung der Heiligkeit ihr Leben.

In Pergamon Gemeinde fließt das heilige Blut des Märtyrers.

Sicherlich gab es viele Verführungen.

 

Ganz leicht hätte man sich an die Gepflogenheit anpassen können.

Es bedarf keinen grausamen Märtyrertod in unserer Gesellschaft, um unser Glauben zu bewahren.

Es kann natürlich auch sein, dass jemand unter uns bereits den unsichtbaren Märtyrertod schon erlebt hat.

Es wird jedoch weiterhin Leid geben, wie Jesus in dem Brief an Smyrna Gemeinde geschrieben hat.

Jesus sagt aber, dass wir uns nicht fürchten sollten.

Das Leid dauert nur eine kurze Weile.

 

Ich segne uns, dass sich keiner in unserer Gemeinde vom Glauben abseilt und alle, wie die wahren Christen in Anfangskirchen, auch in Schwierigkeiten zu Jesus treu sind, wenn es auch unser Leben kostet.

2. Sie gingen in die Falle Satans.

Auch in der Gemeinde, wo das Blut des Märtyrers fließt,

gab es Probleme.

Nicht alle Christen waren so treu zu Herrn, es gab einige Menschen, die Gottes Heiligkeit zerstörten.

Die Geschichte von Bileam und Balak in Vers 14-15 ist im dritten Buch Mose Kap. 22- 24 zu lesen.

Balak, der König von Moab zwang Bileam, einen vorzüglichen Propheten, Israel zu verfluchen.

 

Das war noch vor dem Eintritt der Israeliten zum Kanaan durch Jordanien.

So bald Bileam aber seinen Mund aufmacht, kam daraus Segen über Israel und kein Fluch.

Dieser Segen kam von Gott.

Doch der König Balak verlockte ihn mit Geld.

Bileam wurde blind vor Geld.

Petrus beschrieb in 2. Petrus 2:15: „Sie haben sich vom geraden Weg abgewendet und die Richtung verloren; sie sind dem Weg gefolgt, den Bileam, der Sohn Beors, gegangen ist. Er liebte das Geld, das er als Lohn für seine böse Tat erhalten sollte“

Schließlich wandte sich Bileam von der Wahrheit ab und heckt einen Plan aus, wie er Israeliten zugrunde richten kann und sagte es Balak.

Sein Plan war wie folgt.

Frauen von Moab verführten die israelischen Männer und luden sie zu einem obszönen Fest ein, wo Götzendienst getrieben wurde.

So kamen sie mit Götzen in Berührung und sie wurden gottlos und unzüchtig.

Schließlich mussten sie den Zorn Gottes unterziehen.

Der Name Nikolaiten wird mit Nikolaus in Verbindung gebracht.

Er war einer von sieben Helfern für die Apostel und wird in Apostelgeschichte Kap. 5 erwähnt.

Er war ein Nichtjude aus der Stadt Antiochia, der zum Judentum übergetreten war.

Sonst steht über die Lehre der Nikolaiten nicht viel in der Bibel.

 

Von den Indizien her zu schließen, fühlten sie sich als Christen hoch erhaben, weil sie bereits errettet worden sind. Und meinten daher, auch Unzucht und Teilnahme an den Götzenopfern könne ihnen nicht mehr schaden.

Es gibt Christen, die in die Falle Satans hineingehen.

Sie folgen nicht den wahren Glauben und sind auf dem Weg des Irrglaubens.

Das ist ein Zeichen dafür, dass der letzte Tag naht.

Seid nicht überrascht.

Die Pergamon Gemeinde spiegelt die heutigen Gemeinden genau wider.

Wo das Blut des Märtyrers fließt, da schlummern auch Verführung des Satans und der Irrglaube.

Satan versucht Kirchen zu zerstören.

Daher pflanzt er in den Kirchengemeinden Verletzung, Konflikt, Enttäuschung und Streiterei.

Und auch die Besinnung des Irrglaubens.

Dadurch verlassen viele die Gemeinde oder sie besuchen zwar eine Gemeinde, aber ohne die wahre Freude der Errettung.

Wir brauchen Macht, Satan zu widerstehen.

In Jakobus 4:7 steht: „Deshalb ordnet euch Gott unter! Leistet dem Teufel Widerstand, und er wird vor euch fliehen.“

Wir sollten immer wieder auf uns zurückblicken und überlegen, ob nicht unser Glaube an Gott eine falsche Absicht hat.

Haben wir einen wahren Glauben?

Oder wollen wir nur ein bestimmtes Ziel von sich erreichen, indem wir Gott anbeten?

Heute sagt Jesus zu uns, wir sollten Buße tun, wenn wir solchen Glauben haben sollten.

In Vers 16 ermahnt er uns, von der falschen Lehre zur Wahrheit zurückzukehren.

 

Ich segne uns allen, tappt nicht in die Falle des Satans,

der uns verderben und vom rechten Weg abbringen will. Bleibt standhaft und bewahrt die Wahrheit und so werdet ihr Sieger im Glauben sein.

Ich komme zum Schluss.

Manna in Vers 17 ist das Brot des Lebens, das Hunger der Menschen stillt.

Wer auf der Erde verfolgt wird und sich im Leid befindet, wird schließlich das Brot des Lebens erhalten.

Das ist das Lebensbrot vom Himmel, das in Johannes Kap 6 erwähnt wurde.

Dieses Brot kann man auf der Erde nicht kosten.

Dann gibt es noch ein weißer Stein, auf dem unser Name steht.

Nur derjenige, der diesen Stein bekommt, ist ins Himmelreich eingeladen.

Das ist der Sieg.

 

Gott hat bereits alles besiegt.

Aber wir fürchten uns immer noch vor dem, was Gott bereits besiegt hat.

Heutzutage ist nicht nur Götzen Aberglaube, sondern auch Geld. Das Geld ist der Abgott von heute.

Wegen des Geldes führen viele kein Glaubensleben mehr.

Sie entscheiden sie gegen den Glauben und verkaufen ihre Seele.

 

Liebe Glaubensgeschwister!

Ich segne uns, dass wir alle festen Glauben an Jesus haben, der alle Götzen zerschlägt.

Widersteht die vielen Verführungen des Satans und siegt im Glauben.

Ich segne uns in Namen Jesu Christi, dass wir in unserem Leben die heilige Änderung erleben und diese als Zeuge bekennen können.

 

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