Bible Offenbarung3:7-11 
Name Pastor Eun 
Date 2014-11-23 

Der sechste Brief von Jesus – Philadelphia Gemeinde

 

7. »Schreibe an den Engel der Gemeinde in Philadelphia:

So spricht Er, der heilig ist und Treue hält, Er, der den

Schlüssel Davids hat – wo Er öffnet, kann niemand zuschließen,

und wo Er zuschließt, kann niemand öffnen, Er lässt euch sagen:

8. Ich kenne euer Tun. Ich habe euch eine Tür geöffnet, die

niemand zuschließen kann. Eure Kraft ist nur klein. Trotzdem

habt ihr euch nach meinem Wort gerichtet und das Bekenntnis

zu mir nicht widerrufen.

9. Hört zu! Ich werde Menschen zu euch schicken, die zur

Synagoge des Satans gehören. Sie behaupten, dass sie zum

Volk Gottes zählen; das stimmt aber nicht, sie lügen.

Ich werde dafür sorgen, dass sie sich vor euch niederwerfen

und anerkennen, dass ich euch erwählt habe und liebe.

10. Ihr habt mein Wort beherzigt, mit dem ich euch zum

Durchhalten aufrief. Darum werde ich euch in der Zeit der

Versuchung bewahren, die demnächst über die ganze Erde

kommen und alle Menschen auf die Probe stellen wird.

11. Ich komme bald! Haltet fest, was ihr habt, damit euch

niemand den Siegeskranz streitig macht!

Heute wollen wir uns den sechsten Brief anschauen.

Alle sieben Kirchengemeinde befand in der gleichen politischen und gesellschaftlichen Situation.

Sie alle litten unter Verfolgung, Unterdrückung und unter Feindseligkeit aus Rom

Philadelphia Gemeinde und Smyrna Gemeinde waren aber die Gemeinden, die unter solcher Situation nur Lob erhielten.

Ich öffne nun den Brief an Philadelphia Gemeinde.

1. Deine Kraft ist nur klein, aber du hast dich nach dem Wort Gottes gerichtet.

Philadelphia Gemeinde wurde besonders gelobt, weil sie, wie es in Vers 8 steht, trotz nur kleine Kraft, nach dem Wort Gottes richtete, zu Jesus bekannte und in jeder Situation das Bekenntnis zu IHM nicht wiederrief.

Was ist hier mit kleiner Kraft gemeint?

Philadelphia Gemeinde bestand nicht nur aus sehr wenigen Leuten, sondern auch aus Menschen, die zur Randgruppe der Gesellschaft gehörten.

Sie waren so wenige, dass ihre Stimme in der Gesellschaft kaum etwas bewirkt hätte.

Sie waren auch keine Experten wie Ärzte, Rechtsanwälte oder Richter, auch kein Politiker oder Geschäftsmann,

die gesellschaftlich ein hohes Ansehen hatten.

Mit einem Wort die Gemeinde konnte kaum Einfluss auf die Gesellschaft ausüben.

Sie war eine kleine Ansammlung von ganz einfachen Leuten,

die aber Jesus sehr liebten.

So konnte sie all die schlimme Verfolgungen und Leid mit Leichtigkeit besiegen.

Kirche ist ein Ort, wo sich Menschen, die von Jesus berufen sind, zusammenkommen.

Und das Ziel einer Kirche ist, Gott und ihre Nächsten zu lieben. Daher wird Gottesdienst gehalten, Gott lobgepriesen, missioniert und durch Rettungshilfen Nächstenliebe ausgeübt.

All das sind Maßstäbe einer gesunden Kirchengemeinde.

Und diese kleine Gemeinde in Philadelphia war so.

Jesus sah dies als ihre Kraft.

Es ist Kraft, wenn aus etwas Kleines Großes erreicht wird.

Und das Kleine birgt sich im Evangelium.

In den Augen der Nicht-Christen wirkt das Kreuz schäbig und klein.

Aber in 1.Korinther 1:18 steht, lass uns zusammen lesen:

„Die Botschaft, dass für alle Menschen am Kreuz die Rettung vollbracht ist, muss denen, die verloren gehen, als barer Unsinn erscheinen. Wir aber, die gerettet werden, erfahren darin Gottes Kraft.“

Lass uns weiter in Vers 26-28 lesen:

„Schaut doch euch selbst an, Brüder und Schwestern!

Wen hat Gott denn da berufen? Es gibt ja nicht viele unter euch, die nach menschlichen Maßstäben klug oder einflussreich sind oder aus einer angesehenen Familie stammen.

Gott hat sich vielmehr in der Welt die Einfältigen und Machtlosen ausgesucht, um die Klugen und Mächtigen zu demütigen.

Er hat sich die Geringen und Verachteten ausgesucht, die nichts gelten, denn er wollte die zu nichts machen, die in der Welt etwas 'sind'.“

Mit kleinen Leuten hat ER Großes vollbracht.

Auch als Jesus die Leute lehrte, nahm er viele Gleichnisse,

in der aus Kleines Großes getan wurde.

Er nahm Sachen aus dem Alltag wie Senfkorn, Salz, Hefe, Trauben und Lamm als Beispiel, um das Evangelium zu lehren. ER machte aus kleinen Dingen das Große.

Liebe Gemeinde!

Ich glaube daran, dass Gott mit unserer Gemeinde auch diesen Plan hatte, als ER unsere Gemeinde gründete.

ER will durch uns Familie, Völker und alle Nationen retten.

Das ist möglich durch die Kraft des Kreuzes und durch die Kraft des Evangeliums.

Gott baut nicht auf unsere Macht, Kraft oder Weisheit.

Er tut aus unserer Nichtigkeit und aus unserer Kleinigkeit das Große.

Ich segne uns, dass wir alle Werkzeuge für dieses große Werk werden.

In welcher Situation wir uns auch befinden, lass uns an dem Wort Gottes festhalten. Denn nur Gott ist die Antwort.

 

2. Ich werde euch retten und aufrichten.

In Vers 9 sagt Jesus, wie ER dem Feinden zeigen wird, wie sehr ER das Volk liebt, das nach Seinem Wort richtet und IHM nicht ablehnt.

Er bezeichnet Juden, die die Evangelisation verhinderten,

als „Synagoge des Satans“.

Denn sie verloren den Namen, das Heilige Volk Gottes zu sein, weil sie sich gegen die christliche Gemeinschaft auflehnten.

Sie werden sich letztendlich vor dem Volk Gottes niederwerfen und Gott wird ihnen zeigen, wie sehr ER sein Volk liebt.

 

Liebe Glaubensgeschwister!

Macht euch nicht so viele Sorgen, dass ihr euch zurzeit im Leid befindet.

Dieses Leid fügt der Satan euch zu. Aber bald wird er vor euch niederknien.

Unser Gott wird die, die uns verfolgen und unterdrücken, vor uns niederknien lassen, wenn wir nach SEINEM Wort leben.

Dann werden sie erkennen, wie sehr Gott uns liebt.

In Vers 10 steht, dass die Zeit der Versuchung kommen wird,

an dem alle Menschen auf die Probe gestellt werden.

Und für Christen wird es schwieriger sein, in dieser Zeit ihren Glauben zu bewahren.

Leid und Schwierigkeiten werden auf sie zukommen so wie bei den sieben Gemeinden in Kleinasien.

Aber das ist das Vorzeichen, dass der Wiederkunft Jesu sehr nah ist.

Wir müssen uns in dieser Zeit fest an das Wort Gottes halten, unser Glaube mit aller Kraft bewahren; wenn es darauf ankommt, sogar mit einem Märtyrertod.

Wir dürfen auf keinen Fall das Bekenntnis zu Gott widerrufen.

In dieser Zeit wird es sicherlich einige geben, die Märtyrertod erleiden.

Aber mach euch keine große Sorge.

Im letzten Moment wird Gott uns vor der Versuchung bewahren und uns zum Himmelreich führen.

Denn das ist das Versprechen Gottes.

ER wird Märtyrer als erstes mit seiner Herrlichkeit aufwecken und sie zum Himmelreich führen.

Ihr wisst, dass es 10 Plagen im ganzen Ägypten gab, bis das Volk Israel da heraus konnte.

Aber Gott bewahrte Sein Volk vor diesen Plagen und führte es aus Ägypten. Gott wird auch uns genauso bewahren und führen.

Daher empfahl Jesus in Vers 11: „Haltet fest, was ihr habt, damit euch niemand den Siegeskranz streitig macht!“

Der Satan will immer unseren Siegeskranz wegnehmen.

Er verhindert uns, in die Kirche zu gehen und pflanzt in uns Misstrauen, Streit und Skepsis.

Aber ihr dürft den Siegeskranz auf keinen Fall verlieren.

Ich segne uns, dass alle in unserer Gemeinschaft diese Herrlichkeit nicht verlieren.

Denn schließlich wird es einen Preis geben für die, die durchgehalten und den Sieg errungen haben.

In Vers 12 verspricht Jesus, den Sieger zu einer Säule im Tempel Gottes zu machen. Säule bedeutet hier Sicherheit und Ewigkeit. Und diese Entschädigung wird ewig dauern.

Das bedeutet letztendlich, dass wir wie eine Säule vor dem Herrn stehen werden.

Wir leben im letzten Abschnitt vor der Wiederkunft Jesu Christi. Und ich segne uns alle in diesem Abschnitt nicht abzustürzen und als Säule Gottes die Welt zu retten.

Durch uns soll Sein Name verherrlicht werden.

Lass uns beten, dass alle Kirchengemeinden auf dieser Erde Säule des Himmelreichs werden.

Um die Säule des Himmelreichs werden zu können, müssen wir zuerst auf dieser Erde zu Säule werden, die die Welt stützt.

Und diese Säule kann nur aus Licht und Salz aufgestellt werden.

Lass uns aus Jesaja 60:1 zusammen lesen: „Der HERR sagt: »Steh auf, du trauernde Zionsstadt! Lass dein Gesicht hell strahlen, denn dein Licht kommt: Die Herrlichkeit des HERRN geht über dir auf wie die Sonne!“

Lass uns weiter in Jesaja 61:1 lesen: „Der Geist des HERRN hat von mir Besitz ergriffen. Denn der HERR hat mich gesalbt und dadurch bevollmächtigt, den Armen gute Nachricht zu bringen.

Er hat mich gesandt, den Verzweifelten neuen Mut zu machen, den Gefangenen zu verkünden: »Ihr seid frei! Eure Fesseln werden gelöst!“

Ich segne uns, dass wir solche Existenzen (Wesen) sind.

Bittet um die Kraft Gottes und lasset von dem Heiligen Geist euch führen, dann könnt ihr als Licht und Salz der Welt leben.

Ich fasse zusammen.

Wir haben heute den sechsten Brief, mit Ehrfurcht geöffnet.

Der Brief enthält zwei Inhalte.

“Deine Kraft ist klein, aber Du hast dich nach dem Wort Gottes gerichtet.

„Ich werde euch retten und euch aufrichten“

Wir sind schwache Menschen. Unsere Gemeinde ist eine schwache Gemeinde. Aber auch wenn wir schwach sind, sind wir Menschen und Gemeinde, die von Gott aufgerichtet sind.

So sollten wir wie Gläubige und wie Gemeinde leben und handeln. Dann wird Gott uns Gnade walten lassen und aus unserer Schwachheit ein großes Werk tun.

Und es wird Zeit kommen, in der wir in Versuchung geraten werden, in der wir sogar Märtyrertod in Kauf nehmen müssen. Aber seid zuversichtlich, unser Gott wird uns vor dieser Versuchung bewahren, wie ER das Volk Israel in Ägypten beschützt und geführt hat. ER wird uns aufrichten.

Was wir dazu benötigen ist unser Entschluss, unseren Glauben und unseren Platz in Jesus Christus nicht aufzugeben.

Ich bete, dass wir, wo wir auch sind und was wir auch machen, mit diesem Entschluss den Sieg erringen.

Und wir trotz kleiner Kraft uns an dem Wort Gottes festhalten, so dass wir von Jesus Lob und Siegeskranz erhalten, am Tag seiner Wiederkunft.


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