Der siebte Brief – Laodizea Gemeinde

2015.03.08 19:50

반사체 조회 수:12093

Bible Offenbarung3:14-22 
Name Pastor Eun 
Date 2014-11-30 

Der siebte Brief – Laodizea Gemeinde


14. »Schreibe an den Engel der Gemeinde in Laodizea:

So spricht Er, der Amen heißt, der treue und wahrhaftige

Zeuge, der vor allem da war, was Gott geschaffen hat:

15. Ich kenne euer Tun: Ihr seid weder warm noch kalt.

Wenn ihr wenigstens eins von beiden wärt!

16. Aber ihr seid weder warm noch kalt; ihr seid lauwarm.

Darum werde ich euch aus meinem Mund ausspucken.

17. Ihr sagt: 'Wir sind reich und bestens versorgt; uns fehlt

nichts.' Aber ihr wisst nicht, wie unglücklich

und bejammernswert ihr seid, elend, blind und nackt.

18. Ich rate euch: Kauft von mir Gold, das im Feuer gereinigt

wurde; dann werdet ihr reich! Kauft euch weiße Kleider,

damit ihr nicht nackt dasteht und euch schämen müsst! Kauft

euch Salbe für eure Augen, damit ihr sehen könnt!

19. Alle, die ich liebe, weise ich zurecht und erziehe sie streng.

Macht also Ernst und kehrt um!

20. Gebt Acht, ich stehe vor der Tür und klopfe an!

Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, werde ich bei ihm einkehren. Ich werde mit ihm das Mahl halten

und er mit mir.

21. Alle, die durchhalten und den Sieg erringen, erhalten von mir

das Recht, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, so wie ich

selbst den Sieg errungen habe und nun mit meinem Vater auf

seinem Thron sitze.

22. Wer Ohren hat, soll hören, was der Geist den Gemeinden sagt!«

Heute öffne ich den letzten Brief von Jesus an Kleinasien, die an Laodizea Gemeinde.

Diese Gemeinde war weder warm noch kalt.

Sie hatten kein Problem, was vom Außen kam, sondern nur einen innerlichen Konflikt.

Was war dieser innerliche Konflikt? Der Konflikt heißt „Kompromiss“.

Aber was noch schlimmer als Kompromiss war, dass keinem ihr Zustand bewusst war.

Daher schrieb Jesus diesen Brief, um sie zur Erkenntnis zu bringen.

1. Ihr solltet warm oder kalt sein!

In Vers 14 wird Jesu beschrieben.

ER ist der treue und wahrhaftige Zeuge.

Sein Versprechen und seine Ausdauer ändern sich nicht.

Und ER ist die Basis der Schöpfung.

Er ist der Schöpfer aller Dinge auf dieser Welt.

Und dieser Herr sprach zu Laodizea Gemeinde und Sein erster Satz war: „Ihr seid weder warm noch kalt. Ihr seid lauwarm.“

Das bedeutet, dass sie mit der Welt einen Kompromiss eingegangen ist.

Liebe Glaubensgeschwister!

„Christ zu sein“ hat mit Geistlichkeit zu tun und bedeutet, dass wir ein differenziertes Leben führen.

Dadurch geraten wir in unserem Leben fast jeden Tag mit der Welt in Konflikt.

Vielleicht gibt es unter uns jemand, der sagt: „Hm, ich lebe eigentlich ganz gut ohne Konflikte“, oder auch: „ich bin immer sehr vorsichtig, weil ich versuche, als Licht und Salz zu leben“

Aber lass uns ehrlich sein.

Ist es nicht oft so, dass wir mit der Welt immer wieder Kompromisse eingehen?

 

Lass uns mal tief nachdenken. Wird es in der Familie, bei der Arbeit und in der Gesellschaft durch unser Sprechen und Handeln deutlich, dass wir Christen sind oder sind wir kein bisschen anders als die Nicht-Christen.

Wenn wir uns nicht unterscheiden, dann ist das ein Beweis dafür, dass wir bereits im Kompromiss mit der Welt leben.

Uns so einen Glauben bezeichnet Jesus als ein lauwarmer Glaube.

In Vers 16 sagt Jesus, dass ER sie aus meinem Mund ausspucken wird.

Warum eigentlich führte Laodizea Gemeinde so ein lauwarmes Glaubensleben?

Laodizea war ein Finanzzentrum, wo viele große Banken waren. Die Stadt war so reich, dass sie sogar nach einem starken Erdbeben ohne Unterstützung von Rom aus eigner Kraft die Stadt neu errichten konnte.

Bedauerlicherweise aber hatten sie einen laubwarmen Glauben wegen dieses Reichtums.

Liebe Leute! Denkt nicht, dass es alles gut ist, weil ihr weltlich ausgewogen und reich seid und weil ihr gesellschaftlich und wirtschaftlich gut aufgestellt seid.

Wenn dieser Reichtum uns lauwarm macht, ist es besser ihn nicht zu haben.

Wir sollten ihn wegwerfen, denn er macht uns beschämend.

Wir denken manchmal, dass Gott uns Reichtum schenkt,

weil unser Glaube stark war. Natürlich ist dies auch möglich.

Aber manchmal nimmt ER uns den Reichtum weg und lässt uns den Weg eines Armen gehen.

Und manchmal lässt er uns ganz nackt und elend werden.

Das gehört alles zu seinem Trainingsakt an uns.

In Vers 18 steht: „Kauft von mir Gold, das im Feuer gereinigt wurde; dann werdet ihr reich! Kauft euch weiße Kleider, damit ihr nicht nackt dasteht und euch schämen müsst! Kauft euch Salbe für eure Augen, damit ihr sehen könnt!“

Gold, das im Feuer gereinigt wurde!

Wer dieses Gold besitzt, der hat den wahren Reichtum.

Nicht Goldlegierungen sondern reines Gold.

Goldlegierung ist ein Gemisch von verschiedenen Stoffen, weil sie noch untrainiert ist.

Sie hat noch keine Erfahrung mit Feuer, hat noch nie gegen Feuer gekämpft.

Erst nach den Erfahrungen des Trainings, des Zweifels, des Leids und der Verzweiflung kann ein reines Gold entstehen.

Liebe Gemeinde!

Glaubensreife wird nicht an einem Tag erreicht.

Man muss durch das Tal der Tränen gehen.

In Hiob 23:10 steht: „Doch mein Weg ist ihm lange schon bekannt; wenn er mich prüft, dann bin ich rein wie Gold.“

In Hebräer 12:11 steht: „In dem Augenblick, in dem wir gestraft werden, bereitet uns das nicht Freude, sondern Schmerz.

Aber später bringt es denen, die durch diese Schule gegangen sind, als Frucht Frieden und die Annahme bei Gott.“

Schande erkennt man durch Tadel und Bestrafung.

Dann sieht man auch den Dreck in seinem eignen Leben, der tief in unserem Innern Platz genommen hat.

Und wir können ihn dann auch verbrennen und beseitigen.

So kehren wir zum Gott zurück und erhalten Seine Gnade.

Liebe Glaubensgeschwister!

Ich bete, dass wir alle unsere Existenz richtig erkennen.

Ihr müsst entweder kalt oder warm sein.

Zeigt ganz deutlich eure Seite.

Wir sind Christen, Nachfolger Jesu Christi.

Verbrennt die Reste der weltlichen Werte.

Werdet reif durch das Feuer.

Kämpft gegen euch selbst und werdet alle reife Christen.

2. Tut Buße und seid fleißig!

In Vers 17 steht: „ihr wisst nicht“ Was wusste die Gemeinde nicht?

Laodizea Gemeinde wusste nicht, dass ihre Geistlichkeit wegen ihres materiellen Reichtums immer schwächer wurde.

Eine gesunde Gemeinde erkennt man nicht an seinem hervorragenden Kirchengebäude, auch nicht an der Anzahl der Mitglieder.

Eine gesunde Gemeinde erkennt man darin, dass sie innerliche geistliche Armut erkennt und sie sich immer wieder bemüht,

Gott eine Freude zu sein.

Wisst ihr, warum die Krankheit Lepra so beängstigend ist?

Es ist deswegen, weil man keine Schmerzen spürt.

Wenn man krank ist, dann sollte es auch wehtun.

Aber bei Lepra ist es nicht so.

Auch wenn man mit Feuerglut oder mit Nadel auf die Wunde stechen würde, würden sie nichts spüren.

Dann ist man wirklich ganz krank.

Man spürt nicht einmal, dass man dem Tod naht.

Bei Christen ist es genauso.

Wenn Christen nicht ihre eigne Schande nicht erkennen,

dann sind sie wirklich ganz krank.

Daher tadelt Jesus uns heftig.

Die Rechtweisungen und Tadel in Vers 9 sind deswegen, weil ER uns liebt.

 

Der Grund seines Tadels ist in 1. Petrus 4: 12-13 zu lesen.

„Meine Lieben, wundert euch nicht über die harte Probe, die wie ein Feuersturm über euch gekommen ist. Sie kann euch nicht unerwartet treffen; denn ihr leidet ja nur etwas von dem mit, was Christus gelitten hat. Freut euch vielmehr darüber, denn wenn er in seiner Herrlichkeit erscheint, werdet ihr erst recht von Freude und Jubel erfüllt sein.“

Es ist ok, dass man leidet, weil man Diebstahl oder böse Taten begangen hat.

Aber auch wenn ihr den richtigen Weg geht, kommt es vor, dass ihr leiden müsst.

Denkt nicht, dass es ganz außergewöhnlich ist.

Das ist ein Liebeszeichen Gottes, euch in eurem Glauben eine Stufe höher zu stellen.

Er gibt uns dies, weil ER uns liebt. Was ihr in dieser Situation tun müsst, ist Busse zu tun und fleißig zu sein.

Liebe Glaubensgeschwister!

Kommt Leid auf euch zu, dann wundert euch nicht.

Betet nur zu Gott, dass ER euch starken Glauben und Kraft gibt, mit der ihr dieses Leid überwinden könnt.

Bittet um Vertrauen und Kraft zu Gott. Dann werdet ihr siegen.

In Vers 20 und 21 gibt Jesus an Lodizea Gemeinde und an uns folgendes Versprechen.

Er werde vor der Tür stehen und anklopfen.

Damit sagt ER, dass der Tag des Gerichts kurz bevor steht.

Nun dürfen wir keine Minute mehr verlieren.

Das ist vergleichbar mit dem Gleichnis von den zehn Jungfrauen in Matthäus Kapitel 25.

Von den zehn Frauen, die auf dem Bräutigam warteten, schliefen fünf Frauen ein, weil der Bräutigam lange Zeit nicht kam.

Aber dann stand der Bräutigam plötzlich vor der Tür.

Die fünf Frauen, die eingeschlafen waren, anstatt wach zu sein und sich auf sein Kommen vorzubereiten, standen erschrocken auf, ging dann hastig in die Stadt, um die notwendige Öl zu besorgen.

Was passierte dann?

Sie kauften schnell Öl ein und kam eilend wieder zum Haus, aber da war die Tür schon zugeschlossen.

Was war das Problem der fünf dummen Frauen?

Sie haben nicht gedacht, dass der Bräutigam so schnell kommen wird, und hatten sich darauf nicht vorbereitet.

Liebe Leute!

Es gibt kein Morgen im Glaubensleben. Es gibt nur das Heute.

Zu sagen, ich werden morgen dieses und jenes tun, ist falsch.

In Sprichwörter 27:1 steht: „Gib nicht an mit dem, was du morgen vorhast! Du weißt ja nicht einmal, was dir heute zustößt.“

Morgen wird wieder Heute.

Alles sollte „Heute“ begonnen werden.

Handelt heute mit Gottes Gnade und Gottes Gedanken.

Dann wird Gott mit uns sein.

Er sagt: „Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, werde ich bei ihm einkehren. Ich werde mit ihm das Mahl halten und er mit mir.“

Ich fasse zusammen.

Wenn der Tag des Gerichts naht, werden falscher Christus und falsche Propheten das Evangelium verfälschen.

Aber Menschen werden denken, dass sie die Wahrheit erzählen und richtig handeln.

Und Christen werden wegen Reichtum faul und lauwarm und geistlich überheblich.

Sie zeigen keine Treue mehr mit ihrem Leben.

Das Evangelium wird durch weltliche Werte und weltliche Versuchungen verdrängt.

Es ist dann nur noch ein Teil der Kultur.

Aber denk daran, letztendlich wird Weizen von Unkraut getrennt.

Wir haben sieben Wochen lang jede Woche einen Brief von Jesus bekommen.

Mit Ehrfurcht haben wir jeden Brief eröffnet.

Nun frage ich euch: „gab es bei euch Veränderungen in diesen sieben Wochen?

Der Herr hat sicherlich bei jedem Einzelnen unterschiedlich gewirkt und euch zur Erkenntnis und zu einem Entschluss gebracht.

Ich hoffe aus dem tiefsten Herzen, dass ihr euch an das Wort der letzten sieben Wochen festhaltet.

Und alle Versuchungen, die in Zukunft auf uns zukommen werden, mit Leichtigkeit widerstehen könnt.

Der Herr wir den Sieger seine Herrlichkeit schenken.

Lass uns zum Schluss Vers 21 zusammen lesen.

Alle, die durchhalten und den Sieg erringen, erhalten von mir das Recht, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, so wie ich selbst den Sieg errungen habe und nun mit meinem Vater auf seinem Thron sitze.

Ich segne uns allen, dass wir alle, ohne Ausnahme von irgendeinem von uns, am Tag des Gerichts als Sieger vor IHM stehen und den Siegeskranz erhalten.


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