Der Lebensweg der Menschen

2015.03.08 19:54

반사체 조회 수:12266

Bible Jeremia 10 :23-25 
Name Pastor Eun 
Date 2015-01-18 

Der Lebensweg der Menschen 


23 HERR, ich sehe, dass der Mensch sein Geschick nicht selbst in der Hand hat. Nicht er ist's, der seinen Lebensweg bestimmt.

24 Strafe uns, HERR, aber bleibe gerecht; lass nicht deinem Zorn freien Lauf, denn das wäre unser Ende.

25 Dein Zorn soll die Völker treffen, die von dir nichts wissen wollen. Denn wie Raubtiere ihre Beute fressen, so haben sie dein Volk gefressen, bis nichts mehr übrig war, und sein Land haben sie zur Wüste gemacht.

Heute ist der dritte Sonntag in 2015. Ein neues Jahr hat angefangen und wir gehen einen neuen Weg, den wir vorher noch nicht gegangen sind.

Zu Beginn eines neuen Jahres ist immer gewisse Aufregung und Spannung. Denn man beginnt etwas Neues und Unbekanntes an.

Gleichzeitig ist da auch gewisse Freude und Zögerung.

Im Grunde genommen aber, hat sich nicht viel geändert. Es fand nur ein Jahreswechsel im Kalender satt.

“Es gibt nichts Neues unter der Sonne”. So wie im Prediger geschrieben steht, ist die heutige Sonne die gleiche von gestern, der gleiche Weg, der gleiche Arbeitsplatz, die gleiche Familie, das gleiche Haus und der gleiche Umfeld… nichts hat sich geändert.

Es ist nur unser Wunschdenken, dass sich alles erneuern wird, wenn ein neues Jahr beginnt. Genau genommen, ein Neuanfang durch Zeiteinteilung im Kalender erneuert uns nicht.

Wir können nur durch den wahren Glauben zu Jesus Christus und unser Entschluss, den Weg zu gehen, den Jesus uns vorgelebt hat, erneuert werden.

Wenn sich das Leben nicht verändert, ist alles Neues nicht neu. Weder ein neues System noch eine neue Umgebung macht eine Erneuerung möglich.

Es gibt nichts Neues unter der Sonne, wenn sich das Leben nicht verändert. So brauchen Christen nicht mal traurig oder froh zu sein, nur weil ein Jahreswechsel im Kalender stattfindet.

Ich segne uns, dass wir in diesem neuen Jahr den Lebensweg der Menschen erkennen, den Jeremia erkannt hat, so dass dieses Jahr für uns ein neues Jahr wird, in dem wir sowohl im Glauben als auch in unserem Leben als Sieger dastehen können.

Jeremia, der Prophet von heutigem Bibeltext, hat nicht selbst den Wunsch gehabt, ein Prophet zu sein. Er wurde zu Knecht Gottes, weil er nicht anders konnte, als auf die Berufung Gottes zu Prophet Folge zu leisten.

Er musste ein Prophet werden, weil in seinem Herzen durch das Wort Gottes ein Feuer entfacht wurde. Und dieses Feuer war grösser als sein Wille.

Sein Name bedeutet “vom Gott geworfener Mann”. Jeremia wurde 628 vor Christus Prophet und war ein Prophet, der bis zu Untergang Jerusalems 50 jahrelang mit Fleiß und weinend Gottes Wort verkündet hat.

Aber sein Lebensweg als Prophet war nicht leicht. Als Prophet wurde er von seiner Familie verfolgt und sogar von seiner Landsleute schikaniert und verfolgt. So vergoss er viel Tränen.

Er war ein Prophet, der viel Tränen vergoss, vor Sorge um Korruption und Sünden seines Zeitalters. Er litt für das Land und das Volk mit, von daher war die Wahrheit groß, die er erkannt hatte.

Lest man Jeremia Kapitel 10 bis Vers 22, so stehen folgende Erkenntnisse geschrieben:

Vor anderen als vor Gott Furcht zu haben ist Götzendienst. Ein Weiser, der Gott nicht kennt, ist töricht. Erst das Bekenntnis, dass Gott der Schöpfer des Himmels und der Erde ist, ermöglicht es, die Wahrheit zu erkennen.

Das Bündnis zwischen Gläubigen und Gott ist sehr wichtig.

Gläubigen werden durch Leid und Schmerzen fromm.

Menschen erfahren Gottes Gnade, wenn sie unter Leid ihre Sünden erkennen und darüber hinaus sie sich als Sünder diesem Leid selbstverständlich annehmen und überwinden.

Und Jeremia erkannte sofort, welchen Lebensweg er gehen sollte.

Jetzt werden wir uns die zwei Wahrheiten angucken, was Jeremia erkannt hatte.

Erstens, Jeremia erkannte, dass nicht der Mensch „seinen Lebensweg“ bestimmt.

In Bibel kommt das Wort „Weg“ ca. 400-mal vor.

Das Wort „Weg“ hat nicht nur die Bedeutung einer Straße. Er kann genauso eine Lebensreise, ein Lebensweg, das ein Mensch zurücklegen muss bedeuten, oder auch Lebenswahrheit oder Lebensmethode.

Daher wird der Weg in der Bibel mit verschiedenen Worten kombiniert wie: Lebensweg, Weg der Gerechten, Weg der Wahrheit, Weg der Frieden, Weg der Demütigen und Weg des Lebensbaums usw. (und so weiter). Bibel nennt uns viele Wege der Wahrheit.

Im heutigen Bibeltext steht, dass der Lebensweg, den ein Mensch in seinem Leben gehen muss, nicht von ihm selbst bestimmt wird, sondern durch Gottes Vorsehung und Eingriffe.

Als man Gott nicht kannte oder der Glaube noch schwach war, dachte man oft, dass man seinen Lebensweg in eigner Hand hat.

Nun hat Jeremia durch die Erfahrung des absoluten Eingriffs Gottes erkannt, dass der Lebensweg der Menschen nicht in eigner Hand liegt. Der Mensch kann ihn nicht bestimmen. Er liegt gänzlich in der Hand des lebendigen Gottes.

Die Wahrheit, die Jeremia erkannt hatte, war, dass die wahre Religion der Errettung nicht autonom sondern heteronom ist, also von Gottes Weisung abhängig ist.

Jeremia war ein Prophet, der den Weg deutlich zeigte. Er wies den Weg des Volks, den Weg des Glaubens, und den Weg des Lebens

Je tiefer wir uns über die Wahrheit nachdenken, desto mehr werden wir uns fragen, ob jede Religion und jeder Glaube gleich ist.

Christen und Kirchengemeinde haben sich vermehrt. Heute gibt es viele davon. Aber viele von ihnen denken noch, dass ihr Lebensweg in ihrer eignen Macht steht und glauben egozentrisch. Sie denken, dass sie es selbst sind, die ihr Leben bewältigen über ihr Leben entscheiden.

Das Leben der Menschen aber befindet sich in Dunkelheit, weil sie gesündigt haben. Bestimmen sie also selbst über ihr eignes Leben, so ist der Untergang vorbestimmt (unumgänglich).

Aber wenn wir erkennen, dass der Lebensweg nicht in unserer Macht steht, sondern in Macht Gottes, dann wird unser Leben niemals untergehen. Das ist das Glaubensleben, in dem Gott im Mittelpunkt steht.

Ich segne uns, dass wir das Neue Jahr mit diesem Erkenntnis und Bekenntnis beginnen und auch danach das ganze Jahr leben.

Als zweites, erkannte Jeremia, dass die Schritte nicht von dem Laufenden bestimmt werden.

Wenn der Weg eindeutig ist, sind auch die Schritte eindeutig.

Jeder denkt, dass die Schritte im Lebensweg von einem selbst geleitet werden. Aber Jeremia wusste, dass seine Schritte Sekunde für Sekunde von Gott geleitet wurde.

Er wusste also, dass die maßgeblichen Normen des Lebens nicht von den korrupten und unvollkommenen Menschen, sondern von ewigem Gott vorgegeben war. Nur derjenige, der dies erkennt, kann einen Glauben haben, in dem Gott im Mittelpunkt steht.

Von Gott kommt alles, durchGottlebtalles,zuGottgehtalles.Daher ist nur seine Leitung die wahre Leitung und IHM zu folgen ist der beste Weg des Lebens.

Unser Leben darf nicht nur aus nüchterner Logik bestehen, sondern auch aus richtigen Schritten. Wenn Gedanke der Weg ist, sind Schritte das Leben. Und letztendlich lehrt uns die Bibel, dass sowohl Gedanken als auch Schritte von Gott geführt werden muss.

Ich bin zuversichtlich, dass wir in Christus siegen werden, wenn wir in jeder Sekunde unseres Lebens in „Coram Deo“ sind; das heißt, wenn wir immer vor Gott sind und wir uns unter seiner Herrschaft begeben.

Was sollten wir also zu Beginn dieses neuen Jahres erkennen?

Es ist zwar wichtig, dass wir uns von neuem entschließen etwas zu tun und ans Werk gehen, aber genauso wichtig ist es, zu erkennen, welche Schritte wie gemacht werden müssen. Wir müssen uns also an die konkrete Glaubensgrundlage festhalten.

Die Schritte unseres Lebens können wir nicht selbst nach unserem Willen entscheiden. Wir müssen uns nach der Führung Gottes und nach den Worten Gottes richten. Nur so werden unsere Schritte erfolgreich.

Die Worte der Wahrheit, die Jeremia erkannt hat, zeigen uns den wichtigen Inhalt des Glaubens. Und zwar, dass der Glaube nicht egozentrisch sondern auf Gott zentriert sein muss. Gott muss im Mittelpunkt stehen.

Nur diejenigen, die solchen Glauben haben, werden von Gott festgehalten und haben ein wunderbares Leben, welches dazu genutzt wird, Gott zu verehren und IHM zu dienen.

In Psalm 119 Vers 105 steht, “ Dein Wort ist eine Leuchte für mein Leben, es gibt mir Licht für jeden nächsten Schritt.” Es steht im gleichen Kontext wie Jeremia 10 Vers 23.

Weil der Lebensweg nicht in der Macht der Menschen steht und die Schritte auch nicht bei den Laufenden, ist es wichtig, dass wir erkennen, dass Gottes Wort eine Leuchte für unser Leben ist und es uns Licht für jeden nächsten Schritt gibt. Lass uns an das Wort Gottes festhalten, damit wir auf unserem Lebensweg siegen können.

Der Prophet Jeremia schrieb: „HERR, ich sehe, dass der Mensch sein Geschick nicht selbst in der Hand hat. Nicht er ist's, der seinen Lebensweg bestimmt. In wessen Hand liegt dann das Geschick der Menschen?

Auf die in Alten Testament durch Jeremia aufgekommene Frage antwortet Jesus in Neuem Testament in Johannes Evangelium 14 Vers 6: “Ich bin der Weg, denn ich bin die Wahrheit und das leben. Einen anderen Weg zum Vater gibt es nicht.“

Es gibt eine Wahrheit in alten und neuen Testamenten. Die Wahrheit lautet, dass unser Lebensweg nicht in unserer Macht steht, sondern bei Gott und Jesus Christus liegt. Nur Jesus Christus ist unser Lebensweg.

Ich segne uns, dass wir ein gesegnetes Jahr haben, indem wir in 2015 alles von uns vor Gott legen und wir viele Menschen zu Jesus Christus bekehren.


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